Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren! Mehr Infos
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Und hier ist der Text zum Nachlesen:
Vor fast 60 Jahren, im Jahr 1967, hat der amerikanische Musiker Louis Armstrong das Lied „What a wonderful world“ veröffentlicht. Zeitlich eingebettet in die Zeit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, beschreibt das Lied die Schönheit der Welt und Glücksmomente im alltäglichen Leben.
Mit dieser Bedeutung kann der Song auch ein passendes Frühjahrslied sein, bietet der Frühling doch mit der aufblühenden Natur und mit dem in Bewegung kommenden Leben selbst einen Blick darauf, wie schön die Welt sein kann. Was kommt in meinem Leben gerade richtig ins Blühen? Wo erlebe ich gerade ganz persönlich die Schönheiten der Welt? Nein, Louis Armstrongs Lied ist kein naives Lied, das die schwerwiegenden Probleme und Krisen unserer Welt kleinredet, doch kann der Blick auf das Schöne und Gelungene bei allen Schwierigkeiten auch gut tun, im Frühling und darüber hinaus.
Heute wird in Irland und längst weit darüber hinaus der sogenannte St.Patrick’s Day begangen. Dabei gedenkt man des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert erster christlicher Missionar in Irland war. Nicht selten wird ja Irland als grüne Insel bezeichnet, eine Farbe, die ja auch stark mit dem Frühling assoziiert wird.
Grün steht für Leben, für Gelassenheit, für Ausgleich und vor allem auch für Hoffnung. Worauf hoffe ich in meinem Leben? Welche Hoffnungen haben sich bereits erfüllt? In einem Lied des irischen Musikers Glen Hansard heißt es: „May the song of good hope, walk with you through everything“. Ein schöner Wunsch, der euch hoffentlich durch das Frühjahr begleitet. Und ein schöner Song, den es sich anzuhören lohnt – vielleicht begleitet von einem Schluck Guinness am heutigen St. Patricks Day.
Vielleicht zählt ihr auch zu den glücklichen Menschen, die morgen nicht in die Schule bzw. ins Büro müssen. Grund hierfür ist womöglich der Josefitag. Der Heilige Josef ist seit 250 Jahren Landespatron Vorarlbergs, Tirols, Kärntens, aber auch der Steiermark.
Mit STS war es auch eine steirische Band, die 1984 mit einer Coverversion des Beatles-Songs „Here comes the sun“ einen besonderen Frühjahrsklassiker schuf. „Glaubst net a du, des war a langer, kalter Winter, glaubst net a du, es war scho vü z’lang net mehr warm“ sind Zeilen, die wohl vielen von uns nach den vergangen, oft trüben Monaten aus der Seele sprechen. Wo sehnt ihr euch nach Sonne? Wo könnt ihr die Sonne hingegen schon in vollen Zügen genießen? Vielleicht eine Frage, die ihr in den morgigen Josefitag mitnehmen könnt, egal ob ihr glücklicherweise frei habt oder nicht.
Unlängst hab ich im Kino den Film „Like a complete Unknown“ gesehen. Dieser thematisiert die Anfangsjahre Bob Dylans, wie er als junger Musiker an der florierenden Folk-Szene der frühen 1960er-Jahre andockt. Eine große Rolle in diesem Film spielt dabei auch der Folkmusiker Pete Seeger, dessen Lieder über Frieden, Gleichberechtigung und Emanzipation vor allem auch junge Menschen beeinflussten.
Eines seiner bekanntesten Lieder trug den Titel „Where have all the flowers gone“. Was vielleicht, auch melodisch, wie ein nettes Frühlingslied anmutet, sorgt textlich jedoch für schwere Kost, geht es doch sehr stark um den Aspekt der Vergänglichkeit, oftmals hervorgerufen durch Krieg bzw. durch gewaltsame Konflikte. Als wiederkehrendes Element stößt man auf die Zeile „When will they ever learn“, als Botschaft, genauer hinzuschauen, zu verstehen und aus Vergangenem zu lernen. Was sind Lernerfahrungen in meinem Leben? Was hab ich aus Vergangenem mitgenommen? Und wo kann auch die Gesellschaft als Ganze lernen? Ein bekannter Titel eines Bob Dylan Klassikers lautet: „The times they are changing“. Es wäre wichtig, gerade in wechselhaften Zeiten wie diesen, im Frühjahr 2025, das Lernpotenzial, das die Vergangenheit uns bietet, zu nutzen.
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