Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren! Mehr Infos
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Dieses Angebot ist Teil des Fünf-Jahres-Fortbildungszyklus für jene Laien und Priester im seelsorglichen Dienst, die die Berufsbegleitung in den ersten drei Dienstjahren der Diözese Graz-Seckau bereits abgeschlossen haben.
Inhaltlich befassen wir uns mit dem Thema „Synodalität“ unter dem Titel "Synodalität und ein an der Geisteshaltung Christi erneuerter pastoraler Habitus. Impulse zu einer synodalen Haltung in der Pastoral“.
Der synodale Weg, den Papst Franziskus eröffnet hat, ist nicht nur eine thematische Erneuerung, sondern zielt auf eine tiefgreifende Erneuerung der Haltung, in der pilgernden und allen Menschen dienen wollenden Kirche einen Dienst zu tun. Nach einer systematischen Grundlegung mit der Orientierung des Zweiten Vatikanischen Konzils und den Ausführungen von Papst Franziskus wollen wir versuchen, gemeinsam an Regeln zu arbeiten, wie diese synodale Orientierung unseren pastoralen Habitus prägen müsste. Wir werden deshalb es wagen, die ignatianischen Regeln, um ein rechtes Gespür zu erlangen, das wir in der streitenden Kirche haben sollten, neu zu schreiben. Dabei wird die Geisteshaltung Christi ("Phronesis"; Phil 2,1-11) und die Optionen des Zweiten Vatikanischen Konzils für diese neue Geisteshaltung leiten. Allein ein erneuerter Habitus, der das pastorale Handeln trägt und begleitet, wird auf Dauer auch einen erneuerten pastoralen Stil ausprägen. Er wird allein aus der Überzeugung seine Hoffnung schöpfen können, dass Gott immer schon einen Weg mit allen Menschen und seiner ganzen Schöpfung geht.
Referent:
Univ.- Prof. Dr. Roman A. Siebenrock, emeritierter Professor für Dogmatik an der Katholischen Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck
Anmeldung ist möglich unter folgendem Link:
Achtung! Begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldeschluss: 09.05.2025
Organisatorische Fragen:
Anita Peinhopf
Fachbereich Pastoral&Theologie
Bischofplatz 4, 8010 Graz
pastoral@graz-seckau.at
Tagungsbegleitung und inhaltliche Verantwortung:
Fachbereich Pastoral&Theologie
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"Alles ginge weit besser voran, wenn man nicht den mystischen Geist tiefgefroren hätte, denn das Phänomen 'Mystik' fehlt heute in der offiziellen kirchlichen Verwaltung ... Wem nützt ein hyperaktiver Geistlicher ohne Mystik, er schafft nur Durchzug, heißt es. ... Große Christen waren immer beides, Männer und Frauen der Tat und der tiefen Kontemplation, frisch Kraft schöpfend aus der persönlichen mystischen Erfahrung, geerdete Mystiker mit Brennpunkterfahrungen. "
(Henri Boulad, Wer vergibt, ist Gott ähnlich, 2013)
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