Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren! Mehr Infos
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Die erste Diözesankonferenz der Diözese Graz-Seckau neigt sich dem Ende zu. 150 Teilnehmer:innen starteten am 24./25. Jänner 2025 in das Abenteuer Diözesankonferenz mit dem Ziel, die Zukunft der Katholischen Kirche Steiermark zu gestalten.
In der Zeit bis zum zweiten Plenartreffen am 4./5. April arbeiteten acht Themengruppen an Richtungsaussagen für die Katholische Kirche Steiermark.
Eine Richtungsaussage ist ein Zwischenschritt von der Vision – unserem Zukunftsbild – hin zu konkreten Zielen und Maßnahmen. Sie ist klar formuliert, aber noch nicht zu spezifisch und hat die gesamte Steiermark im Blick. Konkrete Maßnahmen sind nicht Teil einer Richtungsaussage. Sie beschreibt den gewünschten Zustand im Jahr 2030, und der Bezug zum Zukunftsbild ist erkennbar. Pro Thema ist eine Richtungsaussage vorgesehen. Die Herleitung, wie es zu dem Ergebnis in der Gruppenphase kam, soll in Form einer These nachvollziehbar sein.
Das Ziel des Abschlussplenartreffens am 4./5. April ist es, die Richtungsaussagen der acht Themengruppen nach dem Konsent-Prinzip zu verabschieden und die Beratungsergebnisse Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl zu überreichen. Beim Konsent-Prinzip kann jede:r Stimmberechtigte einen begründeten schweren Einwand einbringen. Passiert das, muss der zu beschließende Inhalt angepasst werden, bis alle Beteiligten den Inhalt mittragen können.
Die Ergebnisse der Diözesankonferenz werden anschließend von einer Arbeitsgruppe in strategischen Zielen formuliert. Um die Ergebnisse gut in Ziele überführen zu können, ist ein offenes Soundingboard Anfang September 2025 geplant, zu dem die Teilnehmer:innen der Diözesankonferenz eingeladen werden. Im Konsistorium am 30. September 2025 soll über einen Erstentwurf beraten werden. Darauf folgt eine breit angelegte Feedbackschleife. Auf Basis der fertigen strategischen Ziele werden danach Bereichsstrategien und Pastoralpläne überarbeitet.
Die Diözesankonferenz ist eine beratende Versammlung für den Bischof, die in Zukunft alle fünf bis sieben Jahre stattfinden soll. Die rund 150 Teilnehmer:innen kommen auf Einladung des Bischofs zusammen – die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Auf unterschiedliche Art und Weise sollen größere Fragestellungen überlegt und für die kommenden Jahre des gemeinsamen Weges im Glauben ausgemacht werden.
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